Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin, in welcher sowohl Diagnose als auch Therapie mit den Händen (manuell) ausgeführt wird. In der Therapie geht es darum, Funktionsstörungen im menschlichen Organismus zu erkennen und zu beheben. Dabei werden die verschiedenen Bereiche des Körpers, wie z.B. der Bewegungsapparat, der Schädel und die inneren Organe, im Zusammenhang betrachtet. Mithilfe von manuellen Techniken werden Funktionsstörungen gelöst und somit der Körper zur Aktivierung von Selbstheilungskräften unterstützt.

 

Wie alles begann

Der US-amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still hat die Osteopathie im 19. Jahrhundert entwickelt. Seine Osteopathie fand großen Zuspruch und wurde schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in immer mehr Bundesstaaten rechtlich anerkannt. Hatte sich Dr. Still vor allem mit dem Bewegungsapparat, also mit Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen beschäftigt, vor dem Hintergrund, dass nur eine freie Beweglichkeit dieser auch eine optimale Versorgung des Gewebes gewährleisten kann, entwickelten andere Osteopathen das Konzept der Osteopathie fort und erweiterten es auf die Osteopathie des Schädels (kraniosakrale Therapie) und der inneren Organe (viszerale Osteopathie). In den USA ist der Beruf des Osteopathen mit dem Abschluss „Doktor der Osteopathie“ seit den 1960er-Jahren dem Arzt gleichgestellt. In Deutschland ist es bis heute nur Ärzten und Heilpraktikern erlaubt osteopathische Techniken anzuwenden. Als langfristiges Ziel und zur Qualitätssicherung wird von den großen Verbänden die Anerkennung als eigener Beruf angestrebt.

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